Trainingsfehler vermeiden – Trainingssteuerung und Trainingsintelligenz

Zum Jahresbeginn mit dem Lauftraining angefangen und irgendwie über den Januar geschleppt – und jetzt? Dranbleiben! Welche häufigen Fehler Ihr vermeiden solltet und wie man als LäuferIn verletzungsfrei und zielgerichtet durch den Winter kommt, verraten die Trainer von Lauffieber Dortmund euch in diesem Text und einem Video am Ende.

Gerade im Winter tritt man beim Laufen gerne mal daneben. Da heißt es vorbeugen!

Aufwärmen nicht vergessen

Nicht nur, aber gerade, weil es kalt ist, ist das richtige Aufwärmen vor dem Training besonders wichtig. Wer bei kalten Temperaturen direkt von Null auf Hundert startet, wird das schnell unterwegs spüren – in Form von ziehender Muskulatur und einem stechenden Kälteempfinden in der Lunge. Gesund ist das alles nicht, daher: Ein gemäßigtes Aufwärmen, der Trainingsbelastung angepasst, ist Pflicht, um den Körper auf die anstehende Belastung vorzubereiten. Gleichermaßen ist es ratsam, nach dem Training die Muskulatur zu lockern, vor allem um Verspannungen und muskulären Problemen vorzubeugen.
Ein lockeres Auslaufen und leichte Dehnübungen schaffen Abhilfe. Allerdings nicht zu lange: Wer zu lange nass geschwitzt in der Kälte steht, erkältet sich schnell.

Nicht zu viel, nicht zu wenig trainieren

Die richtige Ausgewogenheit ist nicht nur beim Training im Winter wichtig – aber hier fällt es manchmal besonders schwer, ein vorgegebenes Schema durch zu ziehen. Idealerweise stehen pro Woche drei bis vier Einheiten auf dem Plan, die jeweils unterschiedliche Trainingsreize setzen. Dazu können zum Beispiel Intervalltraining, Kräftigungsübungen und lange Läufe gehören. Das Wetter macht einem im Winter gerne einen Strich durch die Rechnung – kein Grund für Ausreden! Das Intervalltraining lässt sich zum Beispiel wunderbar auf das Laufband im Fitnessstudio verlegen. Ein langer Lauf kann in Absprache mit dem Trainer auch auf einen anderen Tag verlegt werden, an dem dann beste Wintersonne scheint. Wichtig sind außerdem freie Tage und Pausen zur Regeneration, damit sich Muskulatur und Körper ausruhen können.

Gut besohlt unterwegs

Die richtige Ausrüstung für unterwegs kann den entscheidenden Unterschied machen. Wenn es nass und rutschig auf den Wegen ist, vielleicht sogar noch etwas Schneematsch liegt, ist es durchaus sinnvoll, zu Laufschuhen mit ein bisschen mehr Profil zu greifen. Niemand landet gerne im Graben und auch die Fußgelenke und Sehnen freuen sich, wenn sie nicht unnötig durch zum Beispiel Wegrutschen strapaziert werden.
Sehen und gesehen werden: Das richtige Licht macht’s aus! Reflektierende Kleidung ist in der dunklen Jahreszeit ein Muss. Mit einem Kopflicht ausgerüstet wird man noch besser gesehen – und sieht selbst den Weg auch klarer.

Weitere Tipps für effektives Training im Winter hatte Lauftrainer Helmut Bezani für seine Mitglieder und Interessierte bei dem Vortrag zum Thema „Trainingssteuerung und Trainingsintelligenz“ parat. Den kompletten Vortrag als Video:

Der komplette Vortrag zur Trainingssteuerung vom 08. Januar 2019.